Herzlich willkommen
... auf der Homepage des Ökumenischen Lebenszentrums Ottmaring. Hier informieren wir Sie über unser Leben und das, was uns bewegt.
24.03.2012
Die Brückenbauer
Unter diesem Titel hat Kathrin Feulner in der Friedberger Allgemeinen einen Artikel über das zweite SoFA Miteinander von Groß und Klein veröffentlicht. Klicken Sie auf das Foto, um es zu vergrößern und so den Artikel lesen zu können! Der Sonntag für Alle fand am 18. 3. statt und wird vermutlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein.
22.01.2012
Erster Neujahrsempfang des Ökumenischen Lebenszentrums Ottmaring

- Pfr. Gottlob Heß

- EU-Delegierter Markus Ferber

- Bürgermeister Dr. Peter Bergmeier

- Herbert Lauenroth, Fokolar-Bewegung

- Landesbischof i.R. Jürgen Johannesdotter im Gespräch

- Musikalische Beiträge von Frau Iris Lichtinger

- und Herrn Martin Franke
Ein buntes Spektrum von mehr als 100 Vertretern aus Kirche, Politik, Kunst, Kultur und Gesellschaft war der Einladung zum ersten Neujahrsempfang des Ökumenischen Lebenszentrum am Sonntag, den 22. 1. 2012 um 11 Uhr gefolgt. "Wir möchten einen Raum der Begegnung schaffen, wir wollen Wege bahnen zu echter Beziehung jenseits von Verzweckung und faulen Kompromissen" beschrieb Pfarrer Gottlob Heß die Motivation des Empfangs.
EU-Abgeordneter Markus Ferber ermutigte die Anwesenden, mit Optimismus nach vorn zu schauen. Das sei doch gerade die Sache der Christen und Europa brauche gerade jetzt Menschen, die die großen europäischen Basiswerte auch leben. "Es geht nicht darum, die eigene Identität aufzugeben, sondern für wichtige gemeinsame Ziele zusammen zu stehen." Da freue er sich besonders über Initiativen wie das Netzwerk christlicher Bewegungen und Gemeinschaften "Miteinander für Europa", an dem sich auch das Ottmaringer Lebenszentrum aktiv beteilige.
Auch Friedbergs Bürgermeister Dr. Peter Bergmaier hob vor allem den positiven Blick nach vorn hervor. In den vielfältigen Projekten von Stadt und Gemeinde sehe er gute Entwicklungen und die beträfen nicht nur den wirtschaftlichen Aspekt. Ausbaufähig sei die Feriengestaltung von Schulkindern und da freue man sich über Ideen und gute Projekte. Ottmaring hatte dazu im vergangen Jahr mit einer Kinderferienwoche ein erfolgreiches Pilotprojekt gestartet.
Herbert Lauenroth als Vertreter der Fokolar-Bewegung machte deutlich, dass das Ökumenische Lebenszentrum vor allem den Raum für gelebte Erfahrungen des Miteinanders und der Einheit schaffen und anbieten wolle. "Wir möchten Institution und Inspiration in ein fruchtbares Miteinander bringen und dazu beitragen, die Angst vor Fremden und Andersartigem zu überwinden." Ottmaring wolle Ort einer umfassenden Gastfreundschaft sein, ein Rahmen für alle, die Aufnahme bei Freunden suchen.
Der rege Austausch und das herzliche Interesse aneinander verband dann anschließend anwesende Unternehmer, Architekten, politisch Aktive wie auch Künstler aus der Region, Musiker und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften.
(Andrea Fleming, Presse-Referentin der Fokolar-Bewegung; Fotos: Ursel Haaf)
22.01.2012
Brücken bauen und Freunde werden. Ökumenischer Nachmittag
Herzliche Begegnung von Christen verschiedener Konfessionen und Gemeinschaften, fröhlich-angeregter Austausch unter Gästen aus dem Umfeld, aus Augsburg und München - der Saal im Begegnungszentrum Ottmaring war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Im Rahmen der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen hatte das Ökumenische Lebenszentrum Ottmaring zu einem Ökumenischen Nachmittag eingeladen. Bischof Jürgen Johannesdotter, der ehemalige evangelische Landesbischof von Schaumburg-Lippe hielt das Hauptreferat, anschließend berichteten Vertreter verschiedener Gemeinschaften, Vertreter von Kirchen und christlichen Einrichtungen von Beispielen gelebter Ökumene in ihrer Arbeit.
Die Aufgabe der Christen sei es, Brücken zu bauen, der Name "Pontifex" sei ein guter Titel für alle Christen, begann Bischof Johannesdotter seinen Vortrag. Viele Beispiele aus dem Leben in seiner Familie, in seinem Leben und Wirken als Pfarrer und Bischof illustrierten, wie er selbst sich immer wieder eingebracht hat, um Gegensätze zu überwinden, Verständnis für Andere in sich und in anderen wachsen zu lassen und mehr Gemeinsames zu finden, als sich von Trennendem blockieren zu lassen. Gerade in schwierigen Zeiten brauche es Menschen, die aussähen und mit Geduld und Zuversicht wachsen lassen und sich vielleicht erst viel später an den Früchten erfreuen könnten.
Der "Klimawechsel", den Tod und Auferstehung Jesu eingeläutet habe, bestehe nicht darin, auf ein Leben nach dem Tod zu vertrösten, sondern solle Licht werfen auf das Leben davor.
Um von diesem Licht Zeugnis zu geben, brauche es persönliche Beziehungen und Freundschaften, die konfessionelle oder weltanschauliche Gegensätze überwinden. "Diese Freundschaften ersetzen nicht die Theologie, aber sollten sie begleiten" machte der inzwischen im Ruhestand lebende Bischof deutlich. Außerdem brauche es Menschen, die durch solche Freundschaften gelernt haben, auch die Unterschiede mit den Augen des jeweils Anderen zu sehen, die kreative Lösungen suchen, um sensibel auf wunde Punkte im Miteinander zu reagieren und achtsam seien, um Ärgernisse und Verletzungen zu vermeiden. Das sei die große Stärke der Kommunitäten und Gemeinschaften, die ihm seitens der Evangelischen Kirche Deutschlands besonders anvertraut seien. "Ihre Erfahrungen sind ein Schatz, den Sie in das Leben der Kirchen einbringen sollten!" ermutigte er die Anwesenden.
In einer anschließenden Runde berichteten Annemarie und Walter Kriechbaum vom CVJM München von ihren Erfahrungen mit Christen in Polen, Stadtdekanin Susanne Kasch machte deutlich, wo sie im vergangenen Jahr die ökumenische Dimension der Arbeit in der Stadtgemeinde St.Anna erlebt hatte, Petra Hardt erzählte von den Eindrücken einer großen Gebetstagung im Augsburger Messezentrum und Pfarrer Wilfried Hagemann gab einen kurzen Einblick in einige ökumenische Begegnungen des Zentrums für gemeinschaftliche Spiritualität.
Den Abschluss fand der Tag in der Kapelle des Begegnungszentrums mit einem ökumenischen Gebet mit Texten aus der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen. (Andrea Fleming; Fotos: Ursel Haaf)

- Bischof Johannesdotter

- Aufmerksame Zuhörer

- Blick in den Saal

- v.l. Walter und Annemarie Kriechbaum, CVJM München, Stadtdekanin Susanne Kasch, Petra Hardt, Gebetshaus Augsburg, Dr. Gabi Ballweg, Fokolarin, Dr. Wilfried Hagemann, Dr. Gudrun Griesmayr, Fokolarin

- Freundschaftliche Gespräche
Reformationstag 2011
Unter dem Thema "Blick zurück und Blick nach vorn" trafen sich am 31. Oktober im "Ökumenischen Lebenszentrum" rund 70 evangelische und katholische Christen aus Gemeinden und geistlichen Gemeinschaften, um gemeinsam den Reformationstag zu begehen.
Der evangelische Landesbischof i.R. Dr. Christian Krause und Dr. Wilfried Hagemann vom Zentrum für Spiritualität (ZSP), einer Einrichtung der Fokolar-Bewegung, führten durch den Tag. Auf dem Programm stand ein Gespräch über Martin Luther und das Anliegen der Reformation sowie über das Zweite Vatikanische Konzil, das in der Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae und die Konstitution über die göttliche Offenbarung (Dei Verbum) zentrale Anliegen der Reformation aufgegriffen hat.
Nach diesen mehr grundsätzlichen Erörterungen ging es um die Frage, was wir "unseren" Kindern hinterlassen, wie wir christliche Werte in Europa einbringen und bezeugen können. Die lebhafte Diskussion im Plenum machte deutlich, wie sehr sich engagierte Christen mit diesen Themen befassen und wie viel Hoffnung dieser Reformationstag in allen geweckt hat. Hoffnung für Europa und neue Freude an der Ökumene. (Wilfried Hagemann)


