Die Vision

Die Vision von Ottmaring ist die einer "Stadt", in der sichtbar wird, wie das Leben des Evangeliums alle Lebensbereiche verändert: Familie, Arbeit, Schule und Studium, Sport, Kultur ...

In Ottmaring soll man "lernen" können, wie sich Einheit in Vielfalt ereignet. Dies ist ein Dienst, den das Ökumenische Lebenszentrum der Gesellschaft und den Kirchen anbietet. Es soll erfahrbar werden, wie Verschiedenheit zu Reichtum und Lebensfülle wird.

Die Verwirklichung dieser Vision erfordert kein langfristiges Programm. Vielmehr wollen die Bewohner den Spuren Gottes folgen, der sich in Seinem Wort, durch Menschen und Umstände zu erkennen gibt. Das Lebenszentrum eröffnet zudem neue "Räume" für den ökumenischen Dialog. Es weiß sich im Dienst der verschiedenen Kirchen und ermöglicht "kurze Wege" für eine unmittelbarere Kommunikation und Zusammenarbeit unter ihnen.

Durch die "Ökumenische Schule" und andere Veranstaltungen wird ein Beitrag zur Rezeption einschlägiger ökumenischer Dokumente (z.B. Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, Charta Oecumenica) gegeben. Doch darüber hinaus und in erster Linie wird hier eine neue Dimension der Ökumene sichtbar: die "Ökumene des Lebens", die das ganze Volk Gottes erfassen will. Das meint: Wo das Neue Gebot Jesu: "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" gelebt wird, machte Christus seine Verheißung wahr und wird unter den Menschen erfahrbar, gegenwärtig: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen". Er allein eint die Menschen zu seinem Volk.

NEUJAHRSEMPFANG AM 19. 1. 2014

Frau Dr. Annette Schavan zu Besuch in Ottmaring

 

 

 

 

Doris Scheimann, Fokolarin (17. 10. 1956 - 7. 11. 2013)

"Jeder, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker um meinetwillen oder um des Evangeliums willen verlässt, wird das Hunderfache dafür erhalten ... und in der kommenden Welt das ewige Leben."    (Markus, 10, 29-30)


Ökumenisches Lebenszentrum Ottmaring Geschichte und Vision