Die Spiritualität

Die Gemeinschaft unter den Bewohnern des Ökumenischen Lebenszentrums entsteht aus dem persönlichen Leben jedes Einzelnen mit Gott. So gibt es im Lebenszentrum durchaus unterschiedliche Zugänge zum Leben der Nachfolge Jesu, die aber in folgenden Punkten übereinstimmen:

  • Ausrichtung des persönlichen wie des gemeinschaftlichen Lebens nach der Heiligen Schrift. Der Austausch diesbezüglicher Erfahrungen fördert das individuelle und gemeinschaftliche Reifen.
  • "Bündnis" der gegenseitigen Liebe. Immer wieder stellen sich die Bewohner des Zentrums der Frage, ob die gegenseitige Liebe mit all ihren konkreten Auswirkungen die Richtschnur ihres Lebens und Handelns ist.
  • Positiver Umgang mit Leid und Schmerz. In den Mühen und Schmerzen, die eine bedingungslose Liebe zu den Mitmenschen immer enthält, erkennen die Bewohner des Lebenszentrum die unendliche Liebe Gottes, der in Jesus alles auf sich genommen hat, um die Menschen mit Gott und untereinander zu versöhnen. Auf diese Weise erleben sie auch in den Spannungen untereinander, Missverständnissen und Enttäuschungen etwas von der Wirklichkeit Seines Todes und Seiner Auferstehung: Es ereignet sich das Geheimnis von Eins-Sein in Vielfalt. Das hat auch für das Leben in der Gesellschaft und in den Kirchen beispielhafte Bedeutung im Sinne des Auftrages Jesu, "Salz" und "Licht" in der Welt zu sein.

NEUJAHRSEMPFANG AM 19. 1. 2014

Frau Dr. Annette Schavan zu Besuch in Ottmaring

 

 

 

 

Doris Scheimann, Fokolarin (17. 10. 1956 - 7. 11. 2013)

"Jeder, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker um meinetwillen oder um des Evangeliums willen verlässt, wird das Hunderfache dafür erhalten ... und in der kommenden Welt das ewige Leben."    (Markus, 10, 29-30)


Ökumenisches Lebenszentrum Ottmaring Geschichte und Vision