HERZLICH WILLKOMMEN

... auf der Homepage des Ökumenischen Lebenszentrums Ottmaring. Hier informieren wir Sie über unser Leben und das, was uns bewegt.

 

 

 

 

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1968 - 2018 ÖKUMENISCHES LEBENSZENTRUM OTTMARING

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Ökumenische Begegnung 2019

Zeit: Sonntag, 20. Januar 2019, 14.30 Uhr

Ort:  Begegnungszentrum Ottmaring

 

„Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen" (Dtn 16,20a)

 

 

Referenten: Ehepaar Ute und Frank Paul von der Offensive Junger Christen (OJC)

 

 

 

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Bericht über das Symposium

Mit einem Symposium unter dem Titel: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns…“ (Joh 1,14) wurde in Ottmaring vom 22.-24. Juni 2018 das 50jährige Bestehen des ökumenischen Lebenszentrums begangen.



240 Festgäste waren gekommen, um miteinander zu danken und zu feiern. Es war ein fröhliches, buntes Publikum: Angehörige der beiden Gemeinschaften, die das Zentrum seit 50 Jahren tragen (Vereinigung vom gemeinsamen Leben und Fokolar-Bewegung) aus der Schweiz, Österreich, Italien und Deutschland; Weggefährten aus anderen christlichen Gemeinschaften, alte und neue Freunde, darunter Verantwortliche aus Kirchen und Politik: der evangelische Regionalbischof von Augsburg, Michael Grabow mit seiner Gattin; der rumänisch-orthodoxe Erzbischof und Metropolit für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa, Serafim Joanta; der frühere evangelische Regionalbischof von Augsburg, Ernst Öffner; Kirchenrätin Maria Stettner vom Ökumenereferat der Bayerischen Landeskirche München, Dekanin Doris Sperber-Hartmann für die Region Augsburg Süd/Ost und der 1. Bürgermeister von Friedberg, Roland Eichmann.



Sie alle nahmen lebhaften Anteil an diesem Fest zur Ehre Gottes, der vor 50 Jahren katholische und evangelische Christen dazu bewegte, sich auf ein solch konkretes ökumenisches Abenteuer einzulassen. Und Er war es auch, der sie in diesen 50 Jahren durch alle Höhen und Tiefen durchgetragen und immer wieder ermutigt hat, mehr auf Ihn zu setzen, statt sich durch Durststrecken vom einmal eingeschlagenen Weg abbringen zu lassen, bis man zu der erlösenden Einsicht gekommen ist, dass zwei aus verschiedenen Kirchen kommende, eigenständige Charismen zueinander gefunden haben.


Vermutlich haben die Bewohner des Zentrums nicht im Traum damit gerechnet, dass anlässlich dieses runden Geburtstages ein solcher Regen von dankbarer Anerkennung und großer Wertschätzung auf sie herabkommen würde: von den Grußworten der Kurienkardinäle Kasper und Koch, des Nuntius von Venezuela, Aldo Giordano, des em. Landesrabbiners Henry G. Brandt bis hin zu Kommunalpolitikern, die sich dafür bedankten, dass sie im Ökumenischen Lebenszentrum einen verlässlichen Partner gefunden haben, der immer bereit ist zur Mitarbeit und ein wichtiges Zeichen der Offenheit und Dialogbereitschaft in der Gesellschaft setzt. Vielleicht aber waren besonders die Gruß- und Dankesworte bewegend, die von jungen Erwachsenen kamen, die im Lauf dieser Jahre eine Zeit in Ottmaring verbracht haben: Sie haben heute zum Teil verantwortungsvolle Stellungen in Politik und Gesellschaft inne und zögern nicht, viele ihrer Stärken und Talente dem Leben als Kinder und Jugendliche in Ottmaring zuzuschreiben, wo sie in Gärten ohne Zäune miteinander spielten und redeten, wo sie immer willkommen waren und den Raum fanden, um sich selbst zu finden in einem größeren Ganzen.



Das reiche Programm der Tage – übrigens bis auf die Minute getimt – nahm die Gäste mit in einen bunten Bilderbogen der Vergangenheit, in die aktuellen Herausforderungen und Früchte der Gegenwart und in einen spannenden und faszinierenden Ausblick in die Zukunft des Zentrums. Dabei trug die Gewissheit, dass nicht wir sie machen und erfinden müssen durch große Projekte und Vorhaben, sondern dass sie selbst auf uns zukommen wird, und dass wir sie verstehen werden im Hinhören auf die Stimme Gottes, der – das haben wir in 50 Jahren gelernt – sich im jeweils anderen zu erkennen geben wird.

 

Erwähnt werden sollten allerdings auch einige wichtige Anfragen an die Adresse des Ökumenischen Lebenszentrums, so bei Gelegenheit des Podiums am Samstagvormittag von Pfr. Thomas Römer vom CVJM München mit der Aufforderung zur Wachsamkeit. Er sagte dem Sinne nach: Findet eine Sprache, die heute verstanden wird!

 

Bei gleicher Gelegenheit erzählte Sr. Aloisia Lewermann von dem Prozess in der Schönstatt-Bewegung, das Gründer- vom Gründungscharisma zu unterscheiden, d.h. das Gründungscharisma ist die von Gott gegebene Gabe an Kirche und Welt, das Gründercharisma, das an die Personen der Gründer gebundene Charisma. Sie fragte uns, ob diese Unterscheidung auch für uns hilfreich sein könnte.

 

Herbert Lauenroth ermutigte uns in seinem Ausblick am Sonntagvormittag mit provokativen Fragen zur schöpferischen Treue ohne sich auf praktische Handlungsanweisungen festzulegen: Ottmaring als ein Ort, an dem Begegnung mit den ganz Anderen und deren Aufnahme möglich ist, aufbauend auf der langjährigen Erfahrung mit „Kontrastharmonie“.

 


Ulli Büechl und Peter Seifert, Fotos: Ursel Haaf und Maria Kny

 

 

 

 

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Offener Sonntag

 

Angebot zu einer katholischen Messe um 12.00 Uhr

anschließend  ab 13 Uhr Mittagessen und Zusammensein im Haus AGAPE, Eichenstr.16

 

 

jeden 2. Sonntag im Monat

 

14. Oktober 2018

 

11. November 2018

 

9. Dezember 2018

 

13. Januar 2019

 

10. Februar 2019

 

 

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